NÖ Forschung & Bildung

Postgraduale Forschungstätigkeit im Ausland

Einreichmöglichkeit: ab 01.09.2019 ganzjährig

Antragsstellung jederzeit während einer aufrechten Forschungstätigkeit!

Nachreichungen von Dokumenten bei bereits abgesendeten Anträgen sind jederzeit möglich!

Wer wird gefördert?

Personen, die einen Aufenthalt im Ausland (weltweit) zum Zwecke einer postgradualen Forschungstätigkeit absolvieren.

Höchstalter der antragstellenden Person: 40 Jahre zu Beginn des Auslandsaufenthalts.

Keine Förderung bei einem Jahres-Bruttoeinkommen, welches den FWF-Gehaltssatz für einen PhD/30 Wochenstunden übersteigt!

Förderzeitraum

3 bis 12 Monate

Förderhöhen je nach Aufenthaltsdauer

  • 3 Monate             €     540,00
  • 4 Monate             €     720,00
  • 5 Monate             €     900,00
  • 6 Monate             €  1.080,00
  • 7 Monate             €  1.280,00
  • 8 Monate             €  1.480,00
  • 9 Monate             €  1.680,00
  • 10 Monate           €  1.880,00
  • 11 Monate           €  2.080,00
  • 12 Monate           €  2.280,00

Der jeweilige Förderbetrag für den im Antrag angegebenen Zeitraum wird einmalig pauschal zur Auszahlung gebracht.

Welche Unterlagen sind erforderlich?

  • Aktuelle Meldebestätigung, die die durchgehende Haupt- oder Nebenwohnsitzmeldung in Niederösterreich seit 01.01.2015 bestätigt. Die Meldebestätigung darf bei Antragstellung nicht älter als 14 Tage sein.
  • Nachweis eines erworbenen Doktorats- oder PhD-Abschlusses.
  • Beschreibung des Forschungsvorhabens.
  • Einladungsschreiben/Aufnahmebestätigung der Gastinstitution (inklusive genauer Aufenthaltsdauer, Unterschrift und Stempel) bzw. aktuelle Bestätigung über die Forschungstätigkeit an der Gastinstitution.
  • Einkommensnachweis: Dieser ist nur notwendig, wenn im aktuellen Kalenderjahr ein Einkommen über der Geringfügigkeitsgrenze bezogen wird.

Innerhalb eines Jahres nach Ende des Auslandsaufenthaltes ist folgende Unterlage in den Antrag hochzladen:

  • Bestätigung der Gastinstitution über den absolvierten Forschungsaufenthalt (mit genauer Angabe des Aufenthaltszeitraumes, Institutionsstempel und Unterschrift) für den geförderten Zeitraum. 

Einkommensobergrenze

Das Jahres-Brutto-Einkommen darf den FWF-Gehaltssatz für DoktorandInnen (PhD) / 30h-Woche nicht übersteigen. Die Gehaltssätze finden Sie hier.

Als Einkommen werden die Einkunftsarten laut Einkommensteuergesetz (EStG 1988, § 2 Abs.3) gewertet. Diese sind wie folgt:

Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft (§ 21), Einkünfte aus selbständiger Arbeit (§ 22), Einkünfte aus Gewerbebetrieb (§ 23), Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit (§ 25), Einkünfte aus Kapitalvermögen (§ 27), Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung (§ 28), sonstige Einkünfte im Sinne des § 29 EStG.

Die NFB behält sich vor, ein Stipendium ganz oder teilweise zurück zu fordern, sofern

  • dieses aufgrund unrichtiger Angaben vergeben wurde;
  • allfällige Bedingungen der Förderung nicht eingehalten wurden;
  • das Land Niederösterreich in anderer Weise irregeführt wurde.