NÖ Forschung & Bildung

Sonderstipendium Exzellenz für Forschungsaufenthalte im Ausland

Einreichmöglichkeit: ab 01.09.2019 ganzjährig

Antragsstellung VOR Antritt des Auslandsaufenthaltes!

Die Entscheidung über die Stipendienvergabe trifft ein Expertenbeirat nach Prüfung der vorgelegten Unterlagen.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden Personen, die bereits über einen Doktorats- oder PhD-Abschluss verfügen, eine mindestens 2-jährige Post-Doc-Forschungstätigkeit nachweisen können und eine aktuelle Einladung eines renommierten ausländischen Forschungsinstitutes vorlegen.

Ziel ist es, ForscherInnen bei einem Auslandsforschungsaufenthalt zu unterstützen.

Keine Förderung bei einem Jahres-Bruttoeinkommen, welches den FWF-Gehaltssatz für einen PhD/30h-Woche übersteigt!

Förderzeitraum

Max. 3 Jahre

In diesem Zeitraum kommt es zu maximal 3 Auszahlungen von Förderbeträgen.

Förderhöhen

Bis zu € 20.000,00 pro Forschungsjahr.

Ablauf der Antragsbearbeitung

Die Antragsbearbeitung erfolgt in mehreren Phasen:

In Phase 1 werden zuerst alle geforderten Dokumente auf die Erfüllung der vorgegebenen Kriterien überprüft. Nach erfolgter Freigabe zur Förderung erhalten die AntragstellerInnen eine Verständigung über die Förderbarkeit und es kommt zur ersten Teilzahlung.

Nach 12 Monaten muss eine Aufenthaltsbestätigung über das vergangene Jahr in den Antrag hochgeladen werden. Ist der Aufenthalt bereits nach dem 1. Jahr bzw. 2. Jahr beendet, muss ein abschließender Tätigkeitsbericht hochgeladen werden, damit der Antrag abgeschlossen werden kann.

Wird der Aufenthalt noch bis zum 3. Jahr weitergeführt, so ist ein Zwischenbericht über die Forschungstätigkeit im ersten Jahr vorzulegen. Die weitere voraussichtliche Aufenthaltsdauer ist immer nach jedem Jahr von der ausländischen Institution zu bestätigen.

Am Ende des Aufenthalts erfolgt die Auszahlung der Restsumme (aliquote Restsumme) nach Vorlage des Endberichts und Bestätigung über die restliche Aufenthaltsdauer. Danach wird der Antrag abgeschlossen.

Welche Unterlagen sind erforderlich?

  • Nachweis des Doktorats- oder PhD-Abschlusses.
  • Einladungsschreiben/Aufnahmebestätigung der Gastinstitution (inklusive genauem Aufenthaltszeitraum, Unterschrift und Stempel).
  • Kosten- und Finanzierungsplan.
  • Beschreibung des Forschungsvorhabens.
  • Nachweis über die Tätigkeit an einer Forschungsstätte in den letzten beiden Jahren.
  • Lebenslauf und Publikationsliste.
  • Allfällige weitere Empfehlungsschreiben.
  • Einkommensnachweis: Dieser ist notwendig, wenn während des Auslandsaufenthaltes ein Einkommen über der Geringfügigkeitsgrenze bezogen wird.
  • Bestätigung(en) über sonstige Stipendien, Förderungen, Beihilfen im Rahmen des Auslandsaufenthalts. 

Einkommensobergrenze

Das Jahres-Brutto-Einkommen darf den FWF-Gehaltssatz für DoktorandInnen (PhD) / 30h-Woche nicht übersteigen. Die Gehaltssätze finden Sie hier.

Als Einkommen werden die Einkunftsarten laut Einkommensteuergesetz (EStG 1988, § 2 Abs.3) gewertet. Diese sind wie folgt:

Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft (§ 21), Einkünfte aus selbständiger Arbeit (§ 22), Einkünfte aus Gewerbebetrieb (§ 23), Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit (§ 25), Einkünfte aus Kapitalvermögen (§ 27), Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung (§ 28), sonstige Einkünfte im Sinne des § 29 EStG.

Die NFB behält sich vor, ein Stipendium ganz oder teilweise zurück zu fordern, sofern

  • dieses aufgrund unrichtiger Angaben vergeben wurde;
  • allfällige Bedingungen der Förderung nicht eingehalten wurden;
  • das Land Niederösterreich in anderer Weise irregeführt wurde.